Saftiger Schokokuchen (vegan)

Schokoladenkuchen, vegan
Ich war ja immer der Meinung, dass richtig guter Schokoladenkuchen bzw. Schokoladencupcakes richtige Schokolade beinhalten müsste und nicht nur Kakaopulver. Seit diesen Schoko-Cupcakes weiß ich aber, dass das nicht stimmt ;). Nun habe ich diesen Schokokuchen ausprobiert, der bei Google Platz 1 belegt, wenn man “Chocolate Cake vegan” eingibt. Die Überschrift, die über das Originalrezept prangt, lautet: “The BEST chocolate cake ever… That happens to be VEGAN” (auf Deutsch: “Der BESTE Schokoladenkuchen überhaupt… Der zufällig VEGAN ist”) – da musste ich den doch ausprobieren ;). Ergebnis: Lecker, vor allem der Guss!! Schön saftig war er auch… Mmmhhh…

5.0 from 2 reviews
Saftiger Schokokuchen (vegan, laktosefrei)
 
Zubereitung
Backzeit
Zeit insgesamt
 
Author:
Rezeptart: Kuchen
Portionen: 1 quadratische 20 cm Form, 1 runde 20-22 cm-Form, 15 Cupcakes, doppelte Menge für eine Gugelhupfform Ø24 cm nehmen
Zutaten
Teig:
  • 1¼ cup (= 160 g) Mehl (Anm.: Ich nehme aber inzwischen 200 g Mehl, vorher hatte ich 300 g genommen, weil ich mich verrechnet hatte)
  • ⅓ cup (= 40 g) Kakaopulver (nicht das gezuckerte Pulver!)
  • 1 cup (= 240 g) Zucker (Anm.: Ich nehme aber nur 200 g Zucker, häufig auch Rohrzucker)
  • 1 TL Natron (gibt es in der Backabteilung von nicht-Discount-Supermärkten)
  • ½ TL Salz
  • 1 cup (= 240 ml) warmes Wasser
  • 1 TL Vanille Extrakt oder 1 Pck. Vanillezucker, dann aber 10 g vom Zucker abziehen
  • ⅓ cup (= 80 ml) geschmacksneutrales Öl (ich nehme Rapsöl)
  • 1 TL Apfelessig
Guss:
  • 120 g Zucker
  • 4 EL (= 40 g) Margarine
  • 2 EL Sojamilch (ich nehme Hafermilch, weil ich gegen Sojamilch allergisch bin)
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 TL Vanille Extrakt oder 1 Pck. Vanillezucker und 2 TL Soja-/Hafermilch
Außerdem:
  • 1 EL Zuckerstreusel eurer Wahl
Equipment:
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Messlöffel
  • Sieb
  • Rührschüssel
  • Schneebesen
  • Teigschaber
  • Kuchen- oder auch Auflaufform
  • Kuchenrost oder Rost vom Backofen
  • Pfanne
  • Kochlöffel
Anleitung
  1. Backofen auf 175-180ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Mehl und Kakaopulver in die Rührschüssel sieben. Zucker, Natron und Salz dazu geben. Solltet ihr Vanillezucker statt Vanille Extrakt verwenden, ebenfalls mit dazu geben.
  3. Mit einem Schneebesen alle Zutaten in der Rührschüssel gut vermischen.
  4. Öl, Wasser, Vanille Extrakt und Apfelessig in einem Messbecher abmessen und zu den Zutaten in die Rührschüssel geben.
  5. Mit dem Schneebesen rasch verrühren bis alle Zutaten feucht sind. Kleinere Klümpchen können ignoriert werden, die lösen sich beim Backen auf.
  6. Den Teig in die Form füllen und auf mittlerer Schiene im Ofen 45 Minuten (Kuchen) oder 20-25 Minuten (Cupcakes) backen.
  7. Wenn ein eingestochenes Stäbchen (Schaschlikspieß oder auch ein Zahnstocher) sauber wieder herauskommt, ist der Kuchen gar. Auf dem Kuchenrost oder dem Rost vom Backofen auskühlen lassen.
  8. Guss: Alle Zutaten für den Guss in eine Pfanne geben und aufkochen lassen.
  9. Unter Rühren 2 Minuten auf hoher Stufe kochen lassen. Vom Herd nehmen und weitere 5 Minuten 2-3 Minuten umrühren. Der Guss sollte schön glänzend, dickflüssig, aber nicht zäh sein.
  10. Den Guss sofort über den Kuchen geben und glattstreichen.
  11. Mit den Zuckerstreuseln besprenkeln. Eine Stunde abkühlen lassen, damit der Guss fest wird.
Anmerkungen
Nährwerte wurden mit Vanille-Extrakt, Rapsöl und Hafermilch berechnet.
Nährwerte
Portionsgröße: gesamter Kuchen Kalorien: 2925 kcal Fett: 131.9 g Gesättigte Fettsäuren: 17.2 g Kohlenhydrate: 401.7 g Zucker: 247.2 g Natrium: 2.9 g Eiweiß: 33.7 g

 

Kommentare

  1. Patrick meint

    Supersuper feiner Kuchen!!!
    Mach ihn zum 2. Mal zum 4. Geburtstag meines Sohnes.
    Herzlichen Dank für das Rezept!!!

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Patrick

  2. Leonie meint

    Hej :)!

    ich liebe liebe LIEBE diesen kuchen!!! Backe ihn gerade zum 5?! mal und er kam jedesmal gut an musste meiner alten Klassenlehrerin sogar das Rezept geben da sie Vegan isst und bis jetzt keinen guten Schokokuchen hinbekommen hat.
    Jetzt steht er im Ofen und wird morgen von mir und meiner Familie zum Geburtstag von meinem Papa verputzt :)

    • Leonie meint

      Hab übrigens noch einen Schuss Baileys- Coffe rein gemacht, zwar nicht mehr Vegan aber auch sehr lecker ;)

    • meint

      Hi Leonie!
      Jaaaa, den backe ich auch gaaaaanz gaaaaanz häufig! Aber momentan backe ich auch ganz häufig diese (veganen) Brownies mit Erdnussbutter-Guss. Wenn dir dieser Schokokuchen gefällt, werden dir die Brownies auch gefallen!! Die sind halt im Gegensatz zu diesem Kuchen nicht fluffig, sondern “fudgy”. Ein richtiges Wort gibt’s im Deutschen glaub ich gar nicht dafür.
      Total cool, dass du auch deiner alten Klassenlehrerin das Rezept gegeben hast :)!
      Lass mich auch wissen, wie der dir gefallen hat, wenn du ihn mal backen solltest ;).
      Liebe Grüße,
      Shia

  3. meint

    Hallo Shia :)
    also der Kuchen ist echt gut angekommen! Hab ihn gestern gebacken und heute ist er schon weg :P Die Mitbewohner meines Freundes fanden ihn auch sehr gut. Ich hätte jedoch noch zwei Fragen. Wenn ich “nur” 160g Mehl statt 200g nehme wird er dann noch saftiger? Und nächste Woche wollte ich ihn für meinen Geburtstag backen, jedoch kommt eine Freundin mit Glutenunverträglichkeit. Hast du einen Tipp welches Mehl man am Besten benutzt, damit der Kuchen genauso gut schmeckt? :)
    Liebe Grüße,
    Laura

    • meint

      Hi Laura!
      Wenn du weniger Mehl nimmst, wird der Kuchen in der Tat noch saftiger und vor allem schokoladiger.
      Mit glutenfreiem Backen steh ich irgendwie etwas auf Kriegsfuß – leider :(. Jeder Versuch ging bei mir bisher in die Hose, ob Brot, Cupcakes, Kuchen, eigene Mehlmischung :( :(! Ich frage mich schon, ob ich zu blöd dafür bin, oder ob glutenfrei und vegan sich nicht verträgt? Wenn es bei dir klappt, würde ich mich freuen, wenn du mir sagen könntest, welches Mehl du benutzt hast!! Ich habe noch zwei Packungen zu Hause (und eine eigene Mehlmischung), aber wie schon gesagt, bei mir hat es nicht so klappen wollen…
      Liebe Grüße,
      Shia

    • meint

      Hi Karinski :)!
      Ahaha, genau so bin ich auch beim veganen Backen hängen geblieben ;). Aber bei mir war es eher so, dass ich meistens nachts gebacken habe :D.
      Liebe Grüße,
      Shia

  4. Sandra meint

    Eine traumhaft fluffige Schokosünde!

    Habe das Rezept leicht verändert:
    50:50 Dinkel- und Weizenmehl
    50:50 Wasser und Haferdrink
    verdünnte Essigessenz statt Apfelessig
    3/4 der angegebenen Zuckermenge (Rohrohrzucker)
    Sonnenblumenöl (Bratöl von Alnatura) statt Rapsöl
    Doppelte Rezeptmenge da Gugelhupfform, Backzeit 45min.

    Superlecker, alle waren begeistert! Danke für das sensationelle & einfache Rezept!

    • meint

      Hi Sandra!
      Ooohh, schon wieder Dinkelmehl :D. Scheint echt der neue Trend zu sein! Na, dann muss ich mir wirklich auch mal Dinkelmehl besorgen, geht ja nicht an, dass ich das noch nie probiert habe! Und mit Rohrzucker hab ich den Kuchen auch schon häufiger gebacken, mjam. Freut mich, dass dir der Kuchen gefällt! Und ich freue mich auch immer wieder, wenn Leute nicht so verkrampft mit den Rezepten umgehen, sondern sie nach eigenem Belieben abändern :)! Denn nur so macht Backen richtig Spaß :)!
      Liebe Grüße,
      Shia

Trackbacks/ Pingbacks

  1. […] Danke, Ines . An meinem Geburtstag hatten wir Freunde zu Besuch. Es gab einen Zitronen- und einen Schokokuchen. Abends diverse Brote mit selbstgemachten Brotaufstrichen (Karotte-Walnuss, falsche Leberwurst, […]

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