Saftiger Schokokuchen (vegan)

Schokokuchen vegan

Ich war ja immer der Meinung, dass richtig guter Schokoladenkuchen bzw. Schokoladencupcakes richtige Schokolade beinhalten müsste und nicht nur Kakaopulver. Seit diesen Schoko-Cupcakes weiß ich aber, dass das nicht stimmt ;). Nun habe ich diesen Schokokuchen ausprobiert, der bei Google Platz 1 belegt, wenn man „Chocolate Cake vegan“ eingibt. Die Überschrift, die über das Originalrezept prangt, lautet: „The BEST chocolate cake ever… That happens to be VEGAN“ (auf Deutsch: „Der BESTE Schokoladenkuchen überhaupt… Der zufällig VEGAN ist“) – da musste ich den doch ausprobieren ;). Ergebnis: Lecker, vor allem der Guss!! Schön saftig war er auch… Mmmhhh…

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4.7 from 23 reviews
Saftiger Schokokuchen (vegan, laktosefrei)
 
Zubereitung
Backzeit
Zeit insgesamt
 
Dieser Schokokuchen ist einfach genial! Dass er vegan ist, ist eher ein Zufall ;). Er ist unaufwendig und schnell gemacht und lädt zum Variieren ein. Säfte oder Pflanzenmilch statt Wasser, vielleicht ein paar Beeren oder gehackte Nüsse rein? Man kann das Rezept gut als Grundrezept nehmen und sich austoben!

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Author:
Rezeptart: Kuchen
Portionen: 1 quadratische 20 cm Form, 1 runde 20-22 cm-Form, 15 Cupcakes, doppelte Menge für eine Gugelhupfform Ø24 cm nehmen
Zutaten
Teig:
  • 1¼ cup (= 160 g) Mehl (Anm.: Ich nehme aber inzwischen 200 g Mehl, vorher hatte ich 300 g genommen, weil ich mich verrechnet hatte)
  • ⅓ cup (= 40 g) Kakaopulver (nicht das gezuckerte Pulver!)
  • 1 cup (= 240 g) Zucker (Anm.: Ich nehme aber nur 200 g Zucker, häufig auch Rohrzucker)
  • 1 TL Natron (gibt es in der Backabteilung von nicht-Discount-Supermärkten)
  • ½ TL Salz
  • 1 cup (= 240 ml) warmes Wasser
  • 1 TL Vanille Extrakt oder 1 Pck. Vanillezucker, dann aber 10 g vom Zucker abziehen
  • ⅓ cup (= 80 ml) geschmacksneutrales Öl (ich nehme Rapsöl)
  • 1 TL Apfelessig
Guss:
  • 120 g Zucker
  • 4 EL (= 40 g) Margarine
  • 2 EL Sojamilch (ich nehme Hafermilch, weil ich gegen Sojamilch allergisch bin)
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 TL Vanille Extrakt oder 1 Pck. Vanillezucker und 2 TL Soja-/Hafermilch
Außerdem:
  • 1 EL Zuckerstreusel eurer Wahl (z.B. die von Biovegan)
Equipment:
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • Messlöffel
  • Sieb
  • Rührschüssel
  • Schneebesen
  • Teigschaber
  • Kuchen- oder auch Auflaufform
  • Kuchenrost oder Rost vom Backofen
  • Pfanne
  • Kochlöffel
Anleitung
Teig:
  1. Backofen auf 175-180ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Mehl und Kakaopulver in die Rührschüssel sieben. Zucker, Natron und Salz dazu geben. Solltet ihr Vanillezucker statt Vanille Extrakt verwenden, ebenfalls mit dazu geben.
  3. Mit einem Schneebesen alle Zutaten in der Rührschüssel gut vermischen.
  4. Öl, Wasser, Vanille Extrakt und Apfelessig in einem Messbecher abmessen und zu den Zutaten in die Rührschüssel geben.
  5. Mit dem Schneebesen rasch verrühren bis alle Zutaten feucht sind. Kleinere Klümpchen können ignoriert werden, die lösen sich beim Backen auf.
  6. Den Teig in die Form füllen und auf mittlerer Schiene im Ofen 30 bis 45 Minuten (Kuchen), 60 Minuten (Gugelhupf) oder 20-25 Minuten (Cupcakes) backen.
  7. Wenn ein eingestochenes Stäbchen (Schaschlikspieß oder auch ein Zahnstocher) sauber wieder herauskommt, ist der Kuchen gar. Auf dem Kuchenrost oder dem Rost vom Backofen auskühlen lassen.
Guss:
  1. Alle Zutaten für den Guss in eine Pfanne geben und aufkochen lassen.
  2. Unter Rühren 2 Minuten auf hoher Stufe kochen lassen. Vom Herd nehmen und weitere 5 Minuten 2-3 Minuten umrühren. Der Guss sollte schön glänzend, dickflüssig, aber nicht zäh sein.
  3. Den Guss sofort über den Kuchen geben und glattstreichen.
  4. Mit den Zuckerstreuseln besprenkeln. Eine Stunde abkühlen lassen, damit der Guss fest wird.
Anmerkungen
Nährwerte wurden mit Vanille-Extrakt, Rapsöl und Hafermilch berechnet.
Das Originalrezept ist von Alicia Katchmar und das findet ihr hier.
Nährwerte
Portionsgröße: gesamter Kuchen Kalorien: 2925 kcal Fett: 131.9 g Gesättigte Fettsäuren: 17.2 g Kohlenhydrate: 401.7 g Zucker: 247.2 g Natrium: 2.9 g Eiweiß: 33.7 g

 

Kommentare

  1. Anni meint

    Hallo, erstmal ein riesigmegasuperfettes Lob an dich… Du gibst dir soviel Mühe mit deinem Blog und dem Beantworten der Fragen, das ist echt nicht selbstverständlich- Wirklich, einfach der Wahnsinn =) Ich lese mich seit tagen kreuz und quer hier durch da ich die Ehre habe, eine Hochzeitstorte machen zu dürfen. Eine VEGANE 😉 Nun ist es so, dass ich mit mehrstöckigen Torten schon etwas Erfahrung habe,allerdings waren die nie vegan. Meine Frage ist nun, kann ich für den ersten Stock,also die Torte,die das meiste Gewicht tragen muss auch dein veganes Biskuitrezept nehmen, oder ist er zu fluffig für solch ein Unterfangen ? Oder wäre besser der Schokokuchen geeignet? Ich hoffe ich war nicht zu doof und / oder blind und habe irgendeinen Eintrag von dir zu diesem Thema übersehenen,ich kann mir vorstellen dass das ganz schön nervig ist, wenn die selben Fragen tausend mal kommen…
    Ganz viele liebe Grüße, Anni

    • meint

      Hi Anni,
      ach, Anni, das ist echt schön, dass du das so sagst <3 <3 <3! Erst vorhin war ich stinkesauer, weil mir eine per Mail noch mal Druck gemacht hat, ihren Kommentar zu beantworten. Auch eine Hochzeitstorte, und ihr Zeitplan ist halt superknapp (wofür ich ja wirklich nichts kann, schließlich erinnere ich immer daran, für so wichtige Torten unbedingt eine Testtorte zu machen). Und ich hatte jetzt zufälligerweise eben mal paar Tage keine Zeit für die Beantwortung der Kommentare gehabt, weil (positives) Chaos herrschte (spontane Presseanfragen und Pressetermine für meinen neuen Blog – bin ganz aufgekratzt!)… Ich gebe mir ja echt Mühe und mache das auch total gerne, aber so was vermiest einem die Laune dann doch :(. Das ist eine Einstellung, als ob ich der Kundenservice von Dr. Oetker wäre! Deine lieben Worte muntern mich also gerade richtig auf :)!! Danke <3 <3!!
      Erst mal cool, dass es eine vegane Hochzeitstorte wird, hehe!!
      Aaaalso, für das untere Stockwerk ist auf jeden Fall der Schokokuchen besser geeignet, weil er stabiler ist. Wenn du alles wirklich gut abstützt, kannst du aber auch das vegane Biskuitrezept nehmen :). Aber auch mit dem Schokokuchen würde ich zur Sicherheit gut abstützen :D. Vergiss auch nicht, dass die Torte bestimmt transportiert werden muss, und ein stabiles untere Stockwerk minimiert auch einfach das Risiko.
      Dann drücke ich dir beide Daumen!!
      Ganz, ganz liebe Grüße,
      Shia

    • Anni meint

      Viiiiiiieleeeeeen Dank für deine Antwort <3 Ich habe Gott sei Dank meinen Zeitplan soooooo großzügig angelegt,dass ich sogar nen dreitägigen Stromausfall oder nen Lieferengpass von Soja wegstecken könnte =D Dann werde ich mal den Schokokuchen testen, wie der sich so beim durchschneiden verhält 😉 Dann wünsch ich dir weiterhin ganz viel "positiven Stress" und viel Erfolg bei deinen Projekten die anstehen =) Und wirklich nochmal ein riesen Lob an dich und lass dir nicht die Laune vermiesen 😉 Wenn die Torte steht, kann ich dir ja mal ein Bildchen schicken damit du siehst wozu dein toller Blog und deine Hilfe einen so inspiriert 😉 Vielen Dank nochmal und bis dann, Anni

  2. Carla meint

    Hey Shia, habe ihn gestern nachgebacken und er ist einfach bombastisch geworden! Tipp für alle: Unbedingt den Guss draufmachen! Ich dachte ja erst „Och nee, das ist nochmal so viel Zucker“ aber macht den Guss unbedingt und dafür gibt es eben nur ein kleines Stückchen Kuchen zu essen. Der ist eh so mächtig, dass sogar ich als Schokoholic kein Resenstück davon verdrücken kann! Saftig und fluffig und schokoladig, einfach wunderbar! Einzige Anmerkung: Ich hatte ihn nur 30 Minuten drin und da kam das Stäbchen schon trocken raus, daher sollte vielleicht jeder bei seinem Backofen die Backzeit austesten. 45 Minuten wären bei mir auf jeden Fall zu lang gewesen (habe ihn in einer 20×20 Form gebacken).
    Danke auf jeden Fall für das Rezept!

    • meint

      Hi Carla,
      oh ja, ich mach auch jedes Mal den Guss dazu :D! Naja, es sei denn, ich verarbeite den Kuchen noch weiter zu was anderem ;). Ja, das mit der Backzeit kann wirklich sehr variieren, ich habe das mal oben jetzt mit ins Rezept aufgenommen :). Das musste ich auch schon feststellen, als ich den Kuchen mal „auswärts“ in einem schönen neuen Ofen gebacken hab, da war er auch schneller schon fertig.
      Liebe Grüße,
      Shia

  3. Peggy meint

    Kann man den Kuchen auch als Grundlage für eine Fondanttorte nehmen? Ich wollte die Schultüten- Torte aus deinem Video nachmachen. Nur in Vegan

    • meint

      Hi Peggy,
      ich mache keine Videos, das musst du verwechselt haben ;). Und ja, den Schokokuchen kannst du als Grundlage nehmen. Ich habe eine ganze Reihe zum Arbeiten mit Fondant geschrieben, guck doch mal hier.
      Liebe Grüße,
      Shia

    • Peggy meint

      Danke für deine Antwort. Ich habe die letzten Tage soviele Rezepte gelesen, da kommt man schon mal ins schleudern 😉
      Muss ich den Guss dann weglassen wenn ich den kuchen als grundlage für eine Fondanttorte nehmen?

      LG
      Peggy

  4. Monika meint

    Der Kuchen schmeckt megalecker!!! Ich habe ihn zwei Tage vor einer Feier gebacken und er war supersaftig, nicht zu süß, super schokoladig, einfach perfekt. Alle Gäste (Omnivore) waren begeistert, und das Rezept wurde auch mehrmals erfragt. Heute backe ich ihn gleich wieder, für die nächste Feier…… DANKE für das Rezept, ich bin jetzt häufiger auf dieser Seite

    • meint

      Hi Monika,
      da zeigt es sich wieder, dass die geschmacksgebenden Eigenschaften von Milch, Butter und Eiern wirklich total überschätzt werden ;). Denn Sachen wie Kakao sind einfach so viel intensiver und richtig kombiniert schmeckt es dann auch allen :).
      Ich freue mich sehr, dass der Kuchen so gut angekommen ist <3!!
      Liebe Grüße,
      Shia

  5. Rebecca meint

    ich habe den Kuchen heute ausprobiert. wie er schmeckt kann ich noch nicht sagen. Aber das Rezept ist einfach und schnell nach gemacht statt Natron habe ich aber Backpulver verwendet weil ich kein Natron habe.

    • meint

      Hi Rebecca,
      dann hoffe ich, dass der Kuchen dir genauso gut schmeckt wie mir :). Statt Natron kannst du auch Backpulver verwenden, das ist kein Problem. Dann kannst du den Apfelessig weglassen. Natron braucht nämlich Säure zum reagieren, und neutralisiert dabei den Essig.
      Lass mich wissen, wie du den Kuchen findest ^^!
      Liebe Grüße,
      Shia

    • Rebecca meint

      der Kuchen ist soooo lecker wahnsin, ich hatte noch Bananen püriert und rein gemixt total lecker.

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